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Hygiene-Museum Dresden Ausrichter der 4. Landesausstellung

Das Deutsche Hygiene Museum in Dresden.
Das Deutsche Hygiene Museum in Dresden. FOTO: dpa
Dresden. Die Sächsische Landesausstellung 2020 (25. April bis 1. dpa/uf

November) zur Industriekultur wird vom Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD) ausgerichtet. Das DHMD genieße hohe überregionale Anerkennung und habe Erfahrung mit großen erfolgreichen Ausstellungen, begründete Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) die Wahl. Das Museum beschäftige sich mit den Grundfragen des Lebens und dem Verhältnis des Menschen zu Natur, Technik und Wissenschaft.

Zum leitenden Kurator wurde der Berliner Thomas Spring berufen. Er realisierte Projekte bei der Expo 2000 Hannover, für die Volkswagen Stiftung und das Deutsche Bergbaumuseum. Er arbeitete schon in Sachsen. Der Freistaat fördert die Ausstellung sowie sechs Zusatzschauen bis 2021 mit bis zu 5,8 Millionen Euro. Präsentationen zu Maschinenbau, Bahn, Textilindustrie, Bergbau und Ressourcentechnologie sind in Chemnitz, Crimmitschau, Oelsnitz und Freiberg geplant.

Die erste von bisher drei Landesausstellungen fand 1998 unter dem Titel "Zeit und Ewigkeit" zu Mittelalter, Klöstern und sakraler Kunst im Kloster St. Marienstern (Panschwitz-Kuckau) statt. 2004 folgten in Torgau "Glaube und Macht" zu Sachsen und die Reformation, 2011 "Via Regia" zu der alten Handelsstraße.