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Höhere Auslastung und weniger Betten in Krankenhäusern

Kamenz.. Die 85 Krankenhäuser in Sachsen haben ihre Auslastung im vergangenen Jahr erhöht. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz gestern mitteilte, stieg der Wert um 1,8 Prozentpunkte auf 79 Prozent. Die Zahl der Betten sank im Vergleich zu 2004 auf 3,2 Prozent auf 27 601.

Der Versorgungsgrad verringerte sich von 662 auf 644 Betten pro 100 000 Einwohner. Durchschnittlich blieben die Patienten 8,7 Tage (Bundesschnitt 8,6 Tage) in den Kliniken. Damit gingen die Liegezeiten um 0,4 Tage zurück.
Die Statistiker zählten 916 700 Patienten in den Krankenhäusern. Der Anstieg von 3,2 Prozent gehe allein darauf zurück, dass erstmals auch gesunde Neugeborene in die Statistik aufgenommen wurden. Am kürzesten war die Behandlung mit durchschnittlich 3,2 Tagen in der Augenheilkunde. Am längsten dauerten die Therapien in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 47,5 Tagen. (dpa/kr)