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Grüne fordern nach Fall "Al-Bakr" zusätzliches Justizpersonal

Dresden. Nach dem Suizid des terrorverdächtigen Syrers Dschaber al-Bakr in der JVA Leipzig fordern die Grünen deutlich mehr Justizvollzugsbedienstete in sächsischen Gefängnissen. Mit dem zusätzlichen Personal müssten die Betreuung der Gefangenen ausgebaut und die sogenannte Gefangenen/Personal-Quote verbessert werden. dpa/kr

Ein "Weiter so" dürfe es nach dem Tod Al-Bakrs nicht geben, sagte Meier.

Bei den laufenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2017/2018 werde ihre Fraktion die Einstellung von zusätzlich 100 Beamten pro Jahr beantragen, sagte die rechtspolitische Sprecherin der Fraktion, Katja Meier, am Freitag. "Allein um die starken Altersabgänge in den nächsten 15 Jahren auszugleichen, müssen wir jährlich 51 Bedienstete zusätzlich in den Justizvollzug einstellen. Insgesamt gehen in dieser Zeit 771 von den insgesamt 1711 Bediensteten in den Ruhestand."