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| 02:39 Uhr

Glücksfall für Dresden – späte Straßenszene von Kirchner erworben

"Straßenbild vor dem Friseurladen"
"Straßenbild vor dem Friseurladen" FOTO: dpa
Dresden. Eine der späten Straßenszenen des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) ist zurück in Dresden – nach fast acht Jahrzehnten. Das 1926 entstandene Gemälde "Straßenbild vor dem Friseurladen" wurde von den Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) mithilfe des Bundes und privater Förderer aus Schweizer Privatbesitz angekauft.

Generaldirektor Hartwig Fischer sprach am Dienstag von einer wichtigen Neuerwerbung für das Albertinum als Museum des 19. bis 21. Jahrhunderts und einem Glücksfall. "Es ist ein Werk, das einst zum Glanz der neuesten Sammlung gehörte, unter dem Wahnsinn der Naziideologie in Ungnade fiel, diffamiert und verkauft wurde", sagte Fischer. Die SKD bemühten sich mehr als zwei Jahre um den Rückkauf, der nur mit Unterstützung vieler Partner gelang.