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| 18:47 Uhr

Forschung
Gesucht: Historische Muschelsammlung

24.09.2018, Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Simon Rebohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, zeigt im Studienzentrum der Leopoldina in Halle/Saale einen Katalog mit Zeichnungen und Beschreibungen einer Konchylien-Sammlung. Konchylien, die harten Gehäuse von Muscheln, Schnecken und fossilen Weichtieren, galten in der Frühen Neuzeit als begehrte Sammelobjekte. Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Leopoldina, der Martin-Luther-Universität Halle und der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn widmet sich dem Wert und der Bedeutung von Sammlungen am Beispiel der Konchylien. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
24.09.2018, Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Simon Rebohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, zeigt im Studienzentrum der Leopoldina in Halle/Saale einen Katalog mit Zeichnungen und Beschreibungen einer Konchylien-Sammlung. Konchylien, die harten Gehäuse von Muscheln, Schnecken und fossilen Weichtieren, galten in der Frühen Neuzeit als begehrte Sammelobjekte. Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Leopoldina, der Martin-Luther-Universität Halle und der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn widmet sich dem Wert und der Bedeutung von Sammlungen am Beispiel der Konchylien. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Hendrik Schmidt
Halle. (dpa/gro) In Halle und Bonn wird nach der Muschelsammlung der „Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina“(Halle) gesucht – Simon Rebohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter, hier mit einem Katalog mit Zeichnungen und Beschreibungen einer Konchylien-Sammlung.Grundlage ist ein jüngst wieder aufgetauchtes dreibändiges Werk, in dem die 650 Konchylien, der damalige Oberbegriff für Schalentiere, verzeichnet sind.

Im Jahr 1822 wurden die Stücke der Leopoldina an das Naturkundemuseum in Bonn verkauft. Dann verliert sich ihre Spur. Das Forschungsprojekt läuft bis 2021. Nach dem Abschluss soll es eine Ausstellung in Bonn und Halle geben.⇥ Foto: dpa