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| 19:12 Uhr

Acht Prozent mehr Fälle
Gegen den Trend: Mehr Sachsen insolvent

In Sachsen sind in der ersten Halbjahreshälfte mehr Menschen in die Privatinsolvenz gegangen als im Vorjahreszeitraum. Damit ist der Freistaat eines von zwei Bundesländern mit negativem Trend.
In Sachsen sind in der ersten Halbjahreshälfte mehr Menschen in die Privatinsolvenz gegangen als im Vorjahreszeitraum. Damit ist der Freistaat eines von zwei Bundesländern mit negativem Trend. FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd
Hamburg/Dresden. Entgegen dem Bundestrend sind in Sachsen in der ersten Jahreshälfte mehr Menschen in die Privatinsolvenz gerutscht. Von Januar bis Juni waren es mit knapp 2100 rund acht Prozent mehr als 2017, wie aus Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel vom Donnerstag hervorgeht.

In allen Bundesländern bis auf Sachsen und Hessen sind die Zahlen rückläufig. Auch in Brandenburg. Demnach wurden von Januar bis Juni knapp 1500 Fälle gezählt – rund vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Deutschlandweit wurden knapp 43 000 Menschen zahlungsunfähig; 2000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Bundesschnitt stehen überschuldete Verbraucher mit rund 31 000 Euro in der Kreide bei Banken, Versandhändlern, Versicherungen, Vermietern, Energieversorgern und Co. Wichtigster Auslöser sei Arbeitslosigkeit.