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| 11:03 Uhr

Betrug
Staatsanwaltschaft klagt früheren Energie-Spieler an

 Der ehemalige Energie Cottbus Spieler Ronny Garbuschewski ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt worden.
Der ehemalige Energie Cottbus Spieler Ronny Garbuschewski ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt worden. FOTO: Sven Bock
Dresden. Der frühere Energie Cottbus- und Bundesliga-Profi Ronny Garbuschewski ist wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs angeklagt worden. Insgesamt gehe es um 163 Betrugsfälle.

Neben Garbuschewski sollen zehn weitere Beschuldigte aus Deutschland, Vietnam und Serbien an illegalen Pokerrunden beteiligt gewesen sein. Insgesamt gehe es um 163 Betrugsfälle.

Der Prozessbeginn ist offen und kann sich laut Schmidt aufgrund der Komplexität länger hinziehen, teilt Jürgen Schmidt, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, mit.

Pokerrunden gingen über mehrere Jahre

Die Pokerrunden fanden seit mindestens 2014 in Dresden, Leipzig, Zwickau, Hamburg, Rostock sowie auf Mallorca statt. Nach Ermittlerangaben lag der Gesamtgewinn bei den manipulierten Spielen bei mindestens 660 000 Euro.

Bei den Opfern handelt es sich laut Justiz um „liquide, teils auch prominente oder besonders in der Öffentlichkeit stehende Personen“, die speziell für diese Pokerrunden angeworben worden seien.

Garbuschewski spielte in seiner Karriere bisher für Sachsen Leipzig, den Chemnitzer FC, Energie Cottbus, Hansa Rostock und den FSV Zwickau. Für Fortuna Düsseldorf absolvierte der Mittelfeldspieler in der Saison 2012/13 sieben Spiele in der Bundesliga. Ronny Garbuschewski spielt aktuell bei Regionalligist BFC Dynamo in Berlin.

(dpa)