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| 01:30 Uhr

Für Wirtschafts-Forschung hat Sachsen kein Patent

Dresden. Sachsen liegt im Vergleich der Bundesländer nach Forschungserfolg sowie privaten und öffentlichen Wissensinvestitionen nur im Mittelfeld. Während es bei der öffentlichen Forschung gut aufgestellt ist, gibt es in der Wirtschaft Reserven, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten aktuellen Ländercheck des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft in Essen hervorgeht. dpa/kli

Gemessen an Wirtschaftskraft und Erwerbstätigenzahl betreiben Hochschulen und Forschungseinrichtungen überdurchschnittlich viel Forschung und Entwicklung. Zudem nehmen die Hochschulforscher mehr Geld über Drittmittel-Projekte als der Durchschnitt aller Bundesländer ein.

Auch beim Forschungsausstoß liegen die Sachsen, gemessen an Publikationen und Erfindungen, in der Spitzengruppe. Dagegen wurden dem Freistaat nur durchschnittliche Aktivitäten für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft sowie weniger Patente aus Unternehmen als im Durchschnitt der Bundesländer bescheinigt. Dabei habe Forschung in Sachsen höchste Haushaltspriorität, wo 5,9 Prozent der Nettoausgaben 2007 aus dem Landeshaushalt in Forschung und Entwicklung flossen, so der Stifterverband.

Sieger im Ländervergleich sind Baden-Württemberg und Bayern, Schlusslichter Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. dpa/kli