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Frauenkirche in Handwerkerhand

Küster Lutz Pesler putzt den Taufstein.
Küster Lutz Pesler putzt den Taufstein. FOTO: dpa
Dresden. Die Türen der Dresdner Frauenkirche sind seit Montag für Besucher geschlossen. In Kirchenraum und Treppenhäusern, auf Emporen, unter der Kuppel und auf der Wendelrampe zum Turm befreien Mitarbeiter den Staub von bemalten Oberflächen und Ornamenten und reinigen Sitzpolster, reparieren Tischler Schäden an Türen und Bänken sowie Maler an Wänden und Elektriker überprüfen die Leuchten. dpa/uf

Diesmal werden erstmals seit der Weihe des Gotteshauses im Oktober 2006 auch die Gauben der Hauptkuppel inspiziert. Um an die kleinen Fenster zu kommen, ist ein auf Schienen fahrbares Spezialgerüst im Hauptkuppelraum aufgebaut. "Wir müssen Ventilatoren austauschen und Leuchtmittel ersetzen", erklärte Thomas Gottschlich, Leiter der Kirchbauverwaltung. Die Arbeiten dauern über die fünftägige Schließzeit hinaus. "Die Kirchenbesucher werden davon nichts sehen, eine Plane verdeckt den Durchblick von unten", sagte eine Sprecherin der Stiftung.