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| 02:38 Uhr

Fischwilderei, Diebstahl, zu viel Promille

Die meisten Ordnungswidrigkeiten, die geahndet werden, sind Verstöße gegen das Schifffahrtsrecht.
Die meisten Ordnungswidrigkeiten, die geahndet werden, sind Verstöße gegen das Schifffahrtsrecht. FOTO: dpa
Leipzig. Auch auf dem Wasser geht es nicht immer gesittet zu. Die Wasserschutzpolizei in Sachsen hat im vergangenen Jahr etliche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten geahndet. dpa/uf

Die sächsische Wasserschutzpolizei hat im vergangenen Jahr fast 2000 Ordnungswidrigkeiten und Straftaten auf den Gewässern des Freistaates registriert. Dabei sei im Vergleich zum Vorjahr kein signifikanter Anstieg feststellbar gewesen, teilte die Polizei in Leipzig mit.

Unter den gut 1800 festgestellten Ordnungswidrigkeiten seien fast 1000 Verstöße gegen das Schifffahrtsrecht gewesen. Dazu gehören unter anderem technische Mängel oder fehlende Ausrüstungen. Zu den 135 angezeigten Straftaten gehörten unter anderem Fischwilderei oder Diebstahl.

Neben den Verstößen gegen das Schifffahrtsrecht bearbeiteten die Beamten der Wasserschutzpolizei auch Verstöße gegen das Umwelt- und das Straßenverkehrsrecht. Bei den Straftaten wurden den Angaben zufolge auch Hausfriedensbruch oder auch Beleidigungen verfolgt. Hinzu kamen Fahrten unter Alkohol.

"Trotz der etwa zu Himmelfahrt jährlich sehr hohen Einsatzmaßnahmen der Wasserschutzpolizei auf den Gewässern wird es wohl immer zu Feststellungen von Trunkenheitsfahrten kommen, zumal die Zahl der Wassersportler insbesondere auf den Landesgewässern rasant wächst", erklärte der Sprecher des Präsidiums der Bereitschaftspolizei, Stefan Walther.

Nach seinen Angaben fahren die Beamten der Wasserschutzpolizei nicht nur auf der Elbe Streife. Zunehmend seien sie auch in Gebieten wie dem Lausitzer Seenland und dem Leipziger Neuseenland mit Streifenwagen und transportablen Booten unterwegs. Zum Zuständigkeitsbereich gehören darüber hinaus auch Häfen, Werftanlagen sowie die Gewässerufer.