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Explosion eines Zittauer Wohnhauses ist aufgeklärt

Zittau/Görlitz.. Die Ursache für die Explosion eines Zittauer Wohnhauses im Februar des vergangenen Jahres ist aufgeklärt. Ein heute 43 Jahre alter Mann hat gestanden, für den Vorfall verantwortlich zu sein, wie die Staatsanwaltschaft Görlitz gestern mitteilte.

Gegen den Mann sei Anklage wegen fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erhoben worden.
Der 43-jährige Beschuldigte habe zugegeben, vier Tage vor der Explosion drei Flammen an seinem Gasherd in der Wohnung entzündet zu haben und diese dann durchgehend brennen lassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz auf Anfrage. Der Mann habe dadurch die eingefrorenen Wasserleitungen in seiner Wohnung auftauen wollen, um anschließend seine Wäsche waschen zu können.
Durch einen Funken sei es schließlich am 10. Februar 2006 zu der Explosion des Gebäudes gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Das Gebäude wurde nach Angaben der Görlitzer Staatsanwaltschaft allerdings vollständig zerstört. Auch benachbarte Wohnhäuser sowie ein Auto wurden stark beschädigt.
Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 290 000 Euro, so die Staats anwaltschaft in Görlitz.
(ddp/kk)