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| 11:49 Uhr

Erster Sächsischer Fahrradpreis wird ausgelobt
Verkehrsministerium will kommunales Engagement ankurbeln

 Sachsen will fahrradfreundliche Kommunen. Ein Preis soll nun zusätzliche Anreize für Infrastrukturprojekte schaffen.
Sachsen will fahrradfreundliche Kommunen. Ein Preis soll nun zusätzliche Anreize für Infrastrukturprojekte schaffen. FOTO: dpa / Britta Pedersen
Dresden . Sachsen lenkt den Fokus auf Radwege und Rad-Tourismus: Das Verkehrsministerium schreibt den Wettbewerb „Sächsischer Fahrradpreis 2019“ aus. Erstmals sollen damit besondere Leistungen und kommunales Engagement für die Stärkung des Fahrradverkehrs gewürdigt werden. SvD

Es geht um Radverkehrsinfrastruktur sowie die Förderung des Radverkehrs und des Fahrradtourismus. „ Mit dem Wettbewerb wollen wir insbesondere kommunale Projekte zur Förderung des Fahrradverkehrs und das bisherige Engagement der Städte und Gemeinden anerkennen, aber auch Anreiz für zukünftige Maßnahmen geben“, so Verkehrsminister Martin Dulig (SPD).

Bis einschließlich 15. März können Städte, Gemeinden und kommunale Zweckverbände konkrete Projekte und Maßnahmen einreichen, teilt das Ministerium mit. Der Preis ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Der Fachjury gehören Vertreter aus dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag, der Landesverkehrswacht Sachsen, dem Innenministerium, der TU Dresden, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und dem Verkehrsministerium an.

Die Verbesserung und Förderung des Radverkehrs ist kommunale Aufgabe. Dabei gehe es um kommunale Radverkehrskonzepte, um Verantwortlichkeiten für den Radverkehr, um kontinuierliche Investitionen in den Radverkehr und den begleitenden Service. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Kommunen bei der Planung und beim Bau von kommunalen Radverkehrsanlagen. Baukosten können laut Ministeriumssprecher Jens Jungmann bis zu 90 Prozent und Planungskosten bis zu 20 Prozent gefördert werden.