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Erste nationale Luther-Ausstellung in Torgau vor der Eröffnung

Werbung mit Tasche auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Auch auf allen S-Bahnen wird auf die Schau hingewiesen.
Werbung mit Tasche auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Auch auf allen S-Bahnen wird auf die Schau hingewiesen. FOTO: dpa
Leipzig/Torgau. Mitte Mai öffnet in Torgau (Nordsachsen) die erste nationale Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum. "Luther und die Fürsten", so der Titel der Schau auf dem Renaissanceschloss Hartenfels, widmet sich den politischen Hintergründen der Reformation. dpa/uf

Erstellt wurde die Ausstellung von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD).

"Torgau war das politische Zentrum der Reformation", sagte SKD-Kurator Dirk Syndram am Dienstag in Leipzig. "Ohne den sächsischen Kurfürsten hätte Luther seine Kirchenpolitik nicht machen können." Die Schau ist vom 15. Mai bis zum 31. Oktober 2015 zu sehen. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck.

"Luther und die Fürsten" bildet den Auftakt einer Reihe von Nationalausstellungen an Wirkungsstätten des Reformators Martin Luther (1483-1546). Anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation 2017 wird es auch noch in Wittenberg, Eisenach und Berlin große Ausstellungen geben.

Die Staatlichen Kunstsammlungen sind für die Ausstellung eine Kooperation mit der Deutschen Bahn eingegangen. Alle 50 Züge der S-Bahn-Mitteldeutschland werden in den nächsten Tagen mit einem Plakat zur Sonderschau beklebt. So sollen Fahrgäste in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf "Luther und die Fürsten" aufmerksam gemacht werden.

Wer mit dem Zug anreist, um die Ausstellung anzusehen, erhalte zudem einen ermäßigten Eintrittspreis, teilte die Deutsche Bahn mit.