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Eine „Leiche“ im Kofferraum und ein Fußbad bei Vollmond

Leipzig. Nicht nur schlimme Verbrechen und schwere Verkehrsunfälle haben die Polizei in Westsachsen 2011 beschäftigt. Die Beamten wurden auch immer wieder zu kuriosen Einsätzen gerufen. dpa/vc

Hier eine kleine Auswahl.

Auf den Schreck ein Bier: Die Polizei wurde zu einem Verkehrsunfall in Kitzscher gerufen. Der Autofahrer stand am Unfallort – und trank erstmal ein Bier. Auf den Schrecken, sagte er. Der Alkohol-Test ergab 1,52 Promille.

Leiche im Kofferraum? Ein Auto stand mit offenem Kofferraum in Schkeuditz, zwei Beine ragten heraus. Ein Bürger ahnte Schlimmes und rief die Polizei. Diese weckte den schlafenden Mann.

Neuer Hausmeister: Bei der Polizei ging ein Notruf ein. Ein Mann hatte sich versehentlich in einem Bürogebäude eingeschlossen. Die Polizei fragte, ob er den Hausmeister angerufen hätte. Antwort: „Aber der bin ich doch, ich bin neu hier.“

Vollmond: Ein älterer Mann saß nachts länger in seinem Auto am Fluss Mulde bei Döbeln. Besorgte Anwohner riefen die Polizei. Der Mann klärte auf: Er warte auf seine Tochter, die sich in der Mulde die Füße wasche. Sie hatte gelesen, sich bei Vollmond die Füße im Fluss zu säubern, beuge Fußpilz vor.

Knast-Eskorte: Aus Regis-Breitingen ging ein Notruf ein: „Ich soll mich im Knast melden und bin mit dem Zug hergefahren. Ich habe mich verlaufen. Wo bitte geht's zum Knast?“ Die Polizei konnte helfen.

Erster Arbeitstag: Anders als gewollt, fand ein Bauarbeiter seinen Einsatzsort am ersten Arbeitstag in Eilenburg. Er übersah die Baugrube an der Bundesstraße 87 – es ging bergab.