ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:53 Uhr

Polizei empfiehlt: Autobahn heute meiden
Ein Toter und ein Schwerletzter bei Unfall auf A4

Auf der A4 hat sich am Montagmorgen ein schwerer Unfall ereignet. Ein Mensch kam ums Leben, eine Person wurde schwer verletzt. Aufgrund des daraus entstehenden Staus fuhr zudem ein Lkw in das Stauende.
Auf der A4 hat sich am Montagmorgen ein schwerer Unfall ereignet. Ein Mensch kam ums Leben, eine Person wurde schwer verletzt. Aufgrund des daraus entstehenden Staus fuhr zudem ein Lkw in das Stauende. FOTO: Fotolia
Dresden. Bei einem Unfall auf der Autobahn 4 bei Dresden ist ein 63-Jähriger ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde am Montag schwer verletzt. Im Anschluss löste ein Lkw-Unfall am Stauende ein Verkehrschaos aus. Die Folgen werden auf der A4 wohl bis in die Nacht zu spüren sein.

Zunächst war ein Kleintransporter mit einem Lastzug und einem Bus zusammengestoßen. Der Beifahrer des Transporters erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Unfall hatte sich gegen 7 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Hellerau ereignet. Weil ein Sattelschlepper vor ihm wegen eines Staus bremsen musste, wollte der 47 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters mit Anhänger nach links ausweichen. Dabei stieß der Wagen seitlich gegen den Lkw und kollidierte anschließend mit einem Reisebus.

Karambolage am Stauende

Die Autobahn war für rund zwei Stunden gesperrt. Dadurch kam es zu einem kilometerlangen Stau, an dessen Ende sich zur Mittagszeit der zweite Unfall ereignete. Wie die Polizei in Görlitz mitteilte, schob ein Laster drei vor ihm stehende Lkw aufeinander. Die Gespanne verkeilten sich und blockierten die gesamte Fahrbahn. Die Autobahn in Richtung Dresden war ab Ottendorf-Okrilla für die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt. Die Polizei rechnete nicht vor dem Abend mit einer Aufhebung.

A4 den Rest des Tages meiden

Schon am Nachmittag hatte sich den Angaben zufolge ein Rückstau mit mehr als 20 Kilometern Länge gebildet. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Burkau abgeleitet. Die Polizei empfahl, die A4 weiträumig zu umfahren und den Rest des montags zu meiden. Reisende aus Richtung Osten sollten bereits in Polen bei Legnica abfahren und über Forst und Cottbus in Brandenburg zur Autobahn 13 fahren.

Von der Anschlussstelle Burkau empfiehlt die Polizei, über die S 94 und Kamenz weiter in Richtung Bernsdorf und von dort weiter zur Anschlussstelle Ruhland (BAB 13) zu fahren.

Reisende im Rückstau bittet die Polizei um Geduld. Aufgrund der verkeilten Lkw wird eine schnelle Bergung kaum möglich sein.

(dpa)