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| 03:01 Uhr

Drogen und Handys in Gefängnissen

Dresden. In sächsischen Gefängnissen werden immer wieder Rauschgift und Mobiltelefone beschlagnahmt. Im Jahr 2013 seien rund 275 Gramm Drogen entdeckt worden, teilte das Justizministerium in Dresden mit. dpa/uf

Mit Abstand am häufigsten fiel den Beamten Cannabis in die Hände (175 Gramm).

Es folgten synthetische Drogen wie Crystal (84 Gramm), Heroin (neun Gramm), Kokain (Sechs Gramm) und fünf Ecstasy-Pillen. Zudem wurden 404 Handys sichergestellt - 86 davon in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden, dem größten Männergefängnis im Freistaat. "Gesucht wird, wenn ein konkreter Verdacht besteht, aber natürlich auch routinemäßig", sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

Dabei werden die Beamten nicht nur in den Zellen fündig, sondern auch draußen auf dem Anstaltsgelände. Süchtige Gefangene bekommen meist direkt in der JVA Hilfe. "Es gibt Anstaltsärzte und Psychologen, die den kranken Insassen helfen, mit ihrer Sucht fertig zu werden", erklärte die Sprecherin. Die JVA Zeithain verfügt speziell für Crystal-Süchtige über eine Therapiestation. In Sachsen gibt es nach Angabe des Ministeriums zehn Gefängnisse.