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Medizin
Dresden wird Zentrum für Krebsforschung

Dresden. Die Versorgung von Patienten und innovative Krebsforschung haben von 2020 an am Dresdner Universitätsklinikum ein gemeinsames Domizil. Mit dem Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in der Elbestadt entsteht nach Heidelberg die bundesweit zweite Einrichtung, in der Wissenschaftler, forschende Mediziner und behandelnde Ärzte eng zusammenarbeiten. „Medizinische Fortschritte müssen zügig dem Patienten dienen“, sagte Bärbel Brumme-Bothe vom Bundesforschungsministerium beim Richtfest am Freitag. Zugleich habe die Forschung direkten Zugriff auf Erkenntnisse aus der Behandlung. dpa

Die Versorgung von Patienten und innovative Krebsforschung haben von 2020 an am Dresdner Universitätsklinikum ein gemeinsames Domizil. Mit dem Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in der Elbestadt entsteht nach Heidelberg die bundesweit zweite Einrichtung, in der Wissenschaftler, forschende Mediziner und behandelnde Ärzte eng zusammenarbeiten. „Medizinische Fortschritte müssen zügig dem Patienten dienen“, sagte Bärbel Brumme-Bothe vom Bundesforschungsministerium beim Richtfest am Freitag. Zugleich habe die Forschung direkten Zugriff auf Erkenntnisse aus der Behandlung.

Der Freistaat investiert 22 Millionen Euro in das Gebäude mit Hightech-Ausstattung, der Bund übernimmt 90 Prozent der jährlichen Betriebskosten von 15 Millionen Euro. Ab 2020 sollen rund 200 Ärzte und Wissenschaftler im NCT Dresden arbeiten, das vom Deutschen Krebsforschungszentrum, von der Technischen Universität Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf mitgetragen wird. Ihnen stehen modernste Laboratorien, Behandlungsräume, Bereiche für Patientenstudien, eine Anlage für Strahlentherapie sowie ein „OP der Zukunft“ zur Verfügung.