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Dresden: Razzia in elf Wohnungen und Geschäften

FOTO: dpa
Seit den frühen Morgenstunden des 9. Februar werden durch das Landeskriminalamt Sachsen und die Polizeidirektion Dresden insgesamt elf Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf Handel mit unerlaubten Betäubungsmitteln. red

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren, welches das LKA seit mehreren Monaten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dresden führt. Es handelt sich um Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität wegen des Verdachts des vorsätzlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Das Verfahren richtet sich gegen mehrere Beschuldigte aus dem Raum Dresden.

Es handelt sich dabei um sieben Männer, deutscher, russischer, polnischer und serbischer Nationalität im Alter zwischen 20 und 25 Jahren.

Sie sind Bestandteil einer organisierten Tätergruppierung, die verdächtigt wird, sich durch den unerlaubten Ankauf und den gewinnbringenden Weiterverkauf von Betäubungsmitteln eine andauernde Einnahmequelle verschafft zu haben. Der Gewinn diente, zumindest teilweise, der Finanzierung ihrer Lebensbedürfnisse.

Bei den Durchsuchungen konnten Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, eine Schreckschusswaffe, ein Schlagring und weitere Beweismittel sichergestellt werden. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen, die Entscheidung des Haftrichters steht noch aus.

Die Ermittlungen dauern weiter an.