ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:37 Uhr

Dreifacherfolg für Fahndungsgruppe Bautzen

Mehr als 500 gestohlene Autos oder Baumaschinen hat die Fahndungsgruppe Bautzen in den vergangenen Jahren sichergestellt.
Mehr als 500 gestohlene Autos oder Baumaschinen hat die Fahndungsgruppe Bautzen in den vergangenen Jahren sichergestellt. FOTO: Polizei
Bautzen. Gleich mehrfach war die Fahndungsgruppe Bautzen der Polizei am Montagabend in Sachsen erfolgreich. Zweimal gingen den Polizisten bei ihren Kontrollen im Grenzgebiet Autoschieber ins Netz. Zudem wurde ein ukrainischer Transporter entdeckt, der mit gestohlenem Kennzeichen unterwegs war. Bodo Baumert

24 Beamte, je zur Hälfte von der sächsischen Landespolizei und von der Bundespolizei, sind es, die seit 2006 in der Fahndungsgruppe gemeinsam auf der Spur der "grenzüberschreitenden mobilen Kriminalität" sind. Autoklau, Diebstahl und Drogen fallen in ihr Spezialgebiet. Rund 2400 Erfolge verzeichneten sie bisher, Diebesgut im Gesamtwert von 5,7 Millionen Euro sicherstellen. Verdeckte und offene Kontrollen im Grenzbereich sind dazu nötig.

Autodieb versucht zu fliehen

Am Montagabend war eine solche Aktion mal wieder erfolgreich. Auf der A 4 bei Burkau entdeckte die Zivilstreife der Fahndungsgruppe einen Volkswagen, der in Dippoldiswalde (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) gestohlen worden war. Als die Polizisten den Wagen stoppen wollten, gab der Fahrer Gas und versuchte zu entkommen. Bei Milkel sprang der Mann aus dem Wagen und versuchte, zu Fuß zu entkommen - diesmal vergeblich. Die Polizisten nahmen den 37-Jährigen aus Leipzig fest. Ein Drogenschnelltest ergab: Er hatte Amphetamine genommen.

Transporter unterschlagen

Etwa zur gleichen Zeit kontrollierte eine weitere Streife an der Rastanlage Oberlausitz-Süd auf der A 4 bei Salzenforst einen Kleintransporter. Das Fahrzeug mit Freiberger Kennzeichen war zur Fahndung ausgeschrieben, da es unterschlagen wurde. Offenbar hatte der Mieter des Peugeots dem Besitzer den Wagen nicht wie vereinbart zurückgebracht oder die geforderten Zahlungen nicht beglichen. Der 23-jährige Fahrer war zudem nicht im Besitz eines Führerscheins. Kurz darauf entdeckte eine Streife, ebenfalls auf der A 4, diesmal bei Uhyst einen Ford, der in Richtung Görlitz fuhr. Das ukrainische Kennzeichen an dem Wagen weckte die Neugier der Zivilfahnder. "Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, war dieses Nummernschild gestohlen worden. Der 57-jährige Fahrer versuchte sogar, die Polizisten zu täuschen, indem er ihnen einen total gefälschten Fahrzeugschein vorlegte", sagt Polizeisprecher Tobias Sprunk.

Die Polizisten ließen sich aber nicht täuschen und übergaben den Wagen an den Ermittlungsdienst des Autobahnpolizeireviers.