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| 18:09 Uhr

Dresden
Peace Academy Dresden will Hoffnung machen

Teilnehmer der Peace Academy des Jahres 2016 posieren vor der Frauenkirche. Die Peace Academy 2018 der Frauenkirche Dresden findet zu Pfingsten in unruhigen Zeiten statt.
Teilnehmer der Peace Academy des Jahres 2016 posieren vor der Frauenkirche. Die Peace Academy 2018 der Frauenkirche Dresden findet zu Pfingsten in unruhigen Zeiten statt. FOTO: dpa / Sebastian Kahnert
Dresden. Die Peace Academy der Frauenkirche Dresden will zu Pfingsten ein Signal der Völkerverständigung senden. Mehr als 350 junge Menschen aus 34 Ländern werden sich unter der Kuppel der Frauenkirche versammeln.

Die Peace Academy der Frauenkirche Dresden will zu Pfingsten ein Signal der Völkerverständigung senden. „Die Frauenkirche ist ein Ort, an dem das Engagement für Frieden und Toleranz zwischen Völkern und Religionen seinen Ausdruck findet. Dieses Anliegen ist aktueller denn je“, sagte Frauenkirchen-Pfarrer Sebastian Feydt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr als 350 junge Menschen aus 34 Ländern würden sich unter der Kuppel der Frauenkirche versammeln. „Sie reisen mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen  an. Doch alle wollen sich in ihrem Engagement für ein friedliches Miteinander bestärkt sehen.“

Die Peace Academy gibt es seit 2009 und hat bisher bereits vier Ausgaben erlebt. Auch beim fünften Treffen reisen junge Frauen und Männer selbst aus entlegenen Ländern wie der Pazifikinsel Kiribati, aus Swasiland, dem Iran oder den Philippinen an. Auf Workshops und anderen Veranstaltungen wollen sie über Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Waffenhandel oder Atomwaffenfreiheit diskutieren. Auch ein Planspiel zum Terrorismus steht im Programm.

Das Treffen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was ist dir die Welt wert?“ Dem will sich vor allem auch der Pfingstgottesdienst am Sonntag widmen: Glaube, Liebe, Hoffnung und Barmherzigkeit brauchen Botschafter und Botschafterinnen, die für sie eintreten, hieß es.

„Die 5. Peace Academy unterscheidet sich von vorangegangenen darin, dass wir eine sehr viel instabilere und ungewisser wahrgenommene Welt bei den Teilnehmenden sehen“, sagte Feydt.

Als Logo wirbt die Peace Academy dieses Mal mit einer Waage, auf der eine Weltkugel und Gewichte nach Balance suchen. Auch das rote Zünglein an der Waage fehlt nicht. Das Logo solle für Un- und Gleichgewicht, Abwägen und Ausgleich stehen – für Werte, Taten und Einflussmöglichkeiten.

(dpa)