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| 03:03 Uhr

Deponiebrand in Radibor: Schadstoffbelastung noch unbekannt

Tagelang brannte die Müll-Lagerhalle.
Tagelang brannte die Müll-Lagerhalle. FOTO: dpa
Dresden. Die Ursache für den verheerenden Brand in der Müll-Lagerhalle in Radibor (Kreis Bautzen) ist nach wie vor nicht geklärt. Das geht aus einer Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi an das Umweltministerium in Dresden hervor. Christine Keilholz

Ergebnisse zur Brandursache liegen demnach noch nicht vor. Auch die Schadstoffbelastung durch den Brand ist noch nicht bekannt. Eine Rauchgasprobe werde derzeit noch ausgewertet, teilt Minister Frank Kupfer (CDU) mit. Der Brand in dem rund 5000 Quadratmeter großen Gebäude hielt Ende Juni die Feuerwehr mehrere Tage lang in Atem. Weil in der Halle nicht gelöscht werden konnte, ließ die Feuerwehr 300 Kubikmeter in Gelben Säcken verpackten Wertstoffmüll kontrolliert abbrennen. In der knapp 100 Meter langen Halle lagerten 200 Tonnen unsortierte Verpackungen. Ebenfalls brandbeschleunigend wirkten die Leichtbauplatten aus Holzwolle, mit denen das Hallendach gedeckt war.

Die Brandabfälle lagern immer noch auf dem Gelände. Der Betreiber Veolia führe "zurzeit Gespräche mit geeigneten Entsorgungsanlagen", heißt es in der Erklärung.