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| 18:35 Uhr

Amerikanisches Militär auf Rückreise
Defekte Panzer blockieren A4 bei Dresden

Zwei Transportpanzer der US-Streitkräfte blieben am Mittwochvormittag auf der A 4 im Baustellenbereich nahe des Rastplatzes Rödertal aus technischen Gründen liegen.
Zwei Transportpanzer der US-Streitkräfte blieben am Mittwochvormittag auf der A 4 im Baustellenbereich nahe des Rastplatzes Rödertal aus technischen Gründen liegen. FOTO: Polizei
Görlitz/Dresden. Amerikanische Truppen sind auf Rückreise vom Manöver in Polen und dem Baltikum. Auf der A 4 sorgten am Mittwoch defekte Panzer für eine Vollsperrung. In der Nacht zuvor war sogar die Batterie eines Militärfahrzeugs explodiert.

Zwei Transportpanzer der US-Streitkräfte sind am Mittwochvormittag auf der A4 im Baustellenbereich nahe des Rastplatzes Rödertal aus technischen Gründen liegengeblieben, teilt die Polizei mit. Die 18 anderen Fahrzeuge des Konvois warteten auf dem Rastplatz Rödertal.

Aufgrund der Breite der Radpanzer ging in Richtung Dresden nichts mehr. Bis kurz nach Mittag war die Autobahn in Richtung Dresden wegen der Bergung gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Burkau abgeleitet.

Auch in der Nacht zu Mittwoch waren Fahrzeuge eines amerikanische Militär-Konvois verstärkt auf der Rückreise aus Polen und dem Baltikum, wo sie an der Nato-Übung „Saber Strike“ teilgenommen hatten. Dadurch kam es immer wieder zu Behinderungen auf der A4.

Gegen 1 Uhr explodierte bei einem Militärfahrzeug die Batterie und gegen 2.30 Uhr blieb ein Panzer wegen eines technischen Defektes liegen. Glücklicherweise konnten beide Fahrzeuge innerhalb einer knappen Stunde repariert werden, sodass der Konvoi seine Fahrt fortsetzen konnte.

Kraftfahrer auf der A 4 werden auch in den nächsten Tagen und Nächten noch mit dieser Rückreisewelle konfrontiert und müssen ihr Fahrverhalten, insbesondere beim Überholen von Konvois, darauf einstellen, betont die Polizei.

(red/fh)