Die Corona-Neuansteckungsrate in Sachsen ist weiter gestiegen und hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen auf 101. Am Tag zuvor lag sie noch bei 90,9, am Donnerstag bei 85,2. Der Wert gibt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Die Inzidenz von 100 gilt in der sächsischen Corona-Schutzverordnung als kritische Marke, etwa für Schulöffnungen. So schließen etwa Kitas und Schulen erneut, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in einer Region fünf Tage lang überschritten wird. Von allen Bundesländern hat derzeit nur Thüringen mit 152 eine noch höhere Inzidenz als Sachsen. Bundesweit lag der Wert am Samstag bei 76.

Vogtlandkreis bleibt in Sachsen Hotspot

Corona-Hotspot in Sachsen bleibt nach RKI-Zahlen der Vogtlandkreis mit einer Inzidenz von 290,3. Bundesweit liegt die Region damit auf dem dritten Platz der Corona-Hotspots.
Auch im Erzgebirge geht die Zahl der Coronainfektionen wieder nach oben. Nach Angaben des Landratsamtes vom Samstag werden deshalb laut sächsischer Corona-Schutzverordnung die Bestimmungen ab nächstem Dienstag (16. März) wieder verschärft: So ist der Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen in der Innenstadt verboten. Zudem gelten dann wieder Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.