Sachsen ist das Bundesland mit der höchsten Inzidenz in Deutschland. Die Zahlen haben sogar schon den Wert 1.000 überstiegen, in einem sächsischen Landkreis ist die Inzidenz von 2.000 sogar schon übertroffen. Daher hat die Landesregierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) deutlich schärfere Regeln beschlossen, die in Teilen einem Lockdown gleichkommen – zumindest für Ungeimpfte. Einer der Beschlüsse sind für Regionen eine Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte vor. Auch in Brandenburg gibt es für Hotspot-Regionen Ausgangssperren.
Ob das ausreichen wird, ist mittlerweile fraglich. In Sachsen wird schon über einen harten Lockdown gesprochen, um die vierte Corona-Welle endlich zu brechen.
Das öffentliche Leben im Freistaat ist seit Montag, 22. November, stark heruntergefahren. Welche Maßnahmen gelten, lesen Sie in diesem aktuellen Beitrag:  

Ausgangssperre für Hotspot-Regionen Sachsens ab Inzidenz 1000

Für Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz über 1000 gilt ab 22 Uhr eine Ausgangssperre für Ungeimpfte in Sachsen. Zudem soll ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum verfügt werden.

Dresden

Inzidenz über 1000: Diese Landkreise in Sachsen sind von der Ausgangsbeschränkung betroffen  

Am Freitag (26.11.2021) lagen fast alle Landkreise über einem Inzidenzwert von 1000. Betroffen sind folgende Kreise:
  • Nordsachsen: 1377,6
  • Landkreis Leipzig: 1212,5
  • Meißen: 1332,9
  • Bautzen: 1683,8
  • Görlitz: 1295,1
  • Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: 1631,6
  • Chemnitz: 1039,7
  • Zwickau: 1127,8
  • Erzgebirgskreis: 2006,2
  • Vogtlandkreis: 1066,5
Die restlichen drei Landkreise haben ebenfalls hohe Fallzahlen. Die niedrigste Inzidenz hat die Landeshauptstadt Dresden mit 735,7.