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| 02:39 Uhr

Bundesrichter vertagen die Elbvertiefung

Leipzig. Die Vertiefung der Elbe verzögert sich weiter. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte am Donnerstag die Planungen zwar in weiten Teilen, erkannte jedoch in Einzelpunkten auch Mängel. dpa/bl

Diese Fehler könnten nachträglich in ergänzenden Planungen behoben werden, entschied das Gericht. Wegen der Mängel erklärte das Gericht die Planfeststellungsbeschlüsse für rechtswidrig und nicht vollziehbar (Az. BVerwG 7 A 2.15). Damit ist ein Beginn der Elbvertiefung vorerst weiter nicht in Sicht. Gegen das Vorhaben hatten mit Unterstützung des WWF die Umweltschutzverbände BUND und Nabu geklagt.

Die Elbe soll so ausgebaut werden, dass Containerriesen mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle Hamburgs Hafen erreichen können.