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| 12:18 Uhr

Gefahr für Parks und Gärten
Gefräßiger Schädling bedroht jetzt Buchsbäume in Sachsen

Ein massiver Zünsler-Befall kann zum Kahlfraß kompletter Pflanzen führen.
Ein massiver Zünsler-Befall kann zum Kahlfraß kompletter Pflanzen führen. FOTO: picture alliance / Bernd Weissbrod / Bernd Weissbrod
Dresden. Gartenbesitzer in Sachsen mit Buchsbäumen müssen auf der Hut sein: Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden warnt vor der Ausbreitung des gefräßigen Buchsbaumzünslers.

Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, tritt der aus Ostasien stammende Falter derzeit im Dresdner Elbtal massiv auf. Auch Regionen, die derzeit noch nicht betroffen sind, könnten jederzeit befallen werden. „Denn überall dort, wo Buchsbaum vorhanden ist, wird sich der Schädling weiter ausbreiten“, hieß es.

Die etwa fünf Zentimeter langen gelbgrünen Raupen des Schmetterlings ernähren sich ausschließlich von den Blättern der Buchsbäume. „Ein derart massiver Befall wie im aktuellen Jahr kann zum Kahlfraß der ganzen Pflanzen führen“, teilte das Amt mit.

Es sei daher wichtig, den Zünsler rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Dies könne durch Absammeln der Raupen geschehen oder durch kräftiges Absprühen mit Wasser. „Werden Gespinste mit Raupen abgeschnitten, müssen diese zur Abtötung der Raupen in einem geschlossenen, dunklen Müllsack in die Sonne gestellt werden und größere Mengen Schnittgut mit Raupen gehäckselt werden“, riet das Landesamt. Auch gebe es Pflanzenschutzmittel mit biologischen Wirkstoffen.

(dpa/bl)