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| 08:32 Uhr

Dank windarmer Nacht
Brand im Tagebau Reichwalde weiter eingedämmt

Das am Donnerstag wieder aufgeflammte Feuer auf einem Kohleflöz des Tagebaus Reichwalde konnte in der Nacht zum Freitag eingedämmt werden. Dafür sind auch Lösch-Hubschrauber zum Einsatz gekommen.
Das am Donnerstag wieder aufgeflammte Feuer auf einem Kohleflöz des Tagebaus Reichwalde konnte in der Nacht zum Freitag eingedämmt werden. Dafür sind auch Lösch-Hubschrauber zum Einsatz gekommen. FOTO: LausitzNews.de/Toni Lehder / lausitznews.de
Reichwalde. Der am Mittwoch ausgebrochene Brand im Tagebau Reichwalde (Landkreis Görlitz) konnte in der Nacht zum Freitag weiter eingedämmt werden. Nachdem der am Mittwoch ausgebrochene Brand auf einem Kohleflöz am Donnerstagmorgen vorerst unter Kontrolle war, hat Wind die Glutnester im Laufe des Donnerstags wieder aufflammen lassen.

Laut Kathi Gerstner, Pressesprecherin der Leag, haben die Wetterbedingungen in der Nacht zum Freitag mit frischen Temperaturen und wenig Wind dazu beigetragen, dass das wiederaufgeflammte Feuer auf dem Kohleflöz weiter eingedämmt werden konnte. Insgesamt hätte sich die Brandfläche seit Mittwoch trotz des Wiederaufflammens nicht vergrößert, informiert Kathi Gerstner.

In der Nacht zum Freitag sei die Werksfeuerwehr mit drei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Seit 8 Uhr werden die Kameraden der Werksfeuerwehr am Freitag auch wieder von Feuerwehren der Region, etwa von der Freiwilligen Feuerwehr Weißwasser, unterstützt.

Es sei nun auch vom Wetter abhängig, wie schnell die Glut- und Brandherde noch weiter bekämpft werden können. Je weniger Wind, desto besser.

Das Kraftwerk in Boxberg wird nach wie vor weiter über den Tagebau Nochten versorgt. Generell könne in solchen Fällen auf Kohle von anderen Kraftwerken der Leag zurückgegriffen werden.

(lsc)