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Bombardier investiert in Bautzen

Bombardier investiert in Bautzen
Bombardier investiert in Bautzen FOTO: Britta Pedersen (dpa-Zentralbild)
Bautzen. Bombardier Transportation hat am Donnerstag in Bautzen den Grundstein für eine neue Endmontagehalle gelegt. Der kanadische Zughersteller will Bautzen zu einem Kompetenzzentrum für den Innenausbau von Zügen sowie S-und U-Bahnen ausbauen. Die Produktionshalle soll ab Mitte 2018 Arbeitsplatz von rund 500 Beschäftigten sein. Peter Blochwitz

Wie Bombardier weiter mitteilt, investiert das Unternehmen rund acht Millionen Euro in die neue Halle. Diese Summe sei Teil der Gesamtinvestionen von etwa 20 Millionen Euro, die der Hersteller in den kommenden zwei Jahren für Bautzen vorsieht. Bundeswirtschaftsministerin Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) erklärte bei der Grundsteinlegung: "Das ist ein gutes Signal für den Standort und die Region."

Bombardier will den Konzern umstrukturieren und weltweit etwa 5000 Arbeitsplätze streichen. Was das für die deutschen Standorte, darunter auch Görlitz, mit insgesamt 8500.Beschäftigten bedeutet, ist noch ungewiss. Im März hatten Bombardier-Mitarbeiter in Berlin und Görlitz gegen den geplanten Stellenabbau protestiert.

Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Ostsachsen: "Das jetzige Konzept der Arbeitgeberseite ist für keinen Standort in Deutschland zukunftsfähig. Wir setzen uns für eine Lösung mit Bombardier vor allem für die ostsächsischen Standorte ein. Der Bombardier-Aufsichtsrat hat am 19..Mai ein Alternativkonzept vorgelegt, mit dem wir die Standorte in Bautzen und Görlitz zukunftssicher machen können. Wir erwarten, dass sich die Arbeitgeber an dieses Alternativkonzept halten."