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Biokleber und Plattwürmer – "Jugend forscht"-Sieger gekürt

Dresden. Der Wettbewerb "Jugend forscht" animiert alljährlich Kinder und Jugendliche auch im Freistaat Sachsen zum Experimentieren. Dabei stellen die jungen Tüftler oft interessante Erkenntnisse und pfiffige Ideen vor. dpa/uf

Zehn Jugendliche zwischen 17 und 21 Jahren sind am Samstag als Preisträger im Landeswettbewerb "Jugend forscht" gekürt worden.

Die drei jungen Frauen und sieben jungen Männer werden Sachsen beim Bundesfinale Ende Mai in Künzelsau (Baden-Württemberg) vertreten, wie die Organisatoren mitteilten.

Unter dem Motto "Entwickle deine Idee" hatten diesmal 31 Schüler, Studenten und Auszubildende zwischen neun und 21 Jahren aus dem Freistaat Projekte vorgestellt. Die Palette reichte von der Grundlagenforschung über praktische Lösungen bis zu patentreifen Produkten.

Die Jury prämierte eine Therapiekonsole für Pflegepatienten, experimentelle Untersuchungen zur Wundheilung bei Plattwürmern, einen aus Mehl entwickelten Glutenklebstoff, Studien zur Renaturierung schwermetallbelasteter Böden mittels Mikroorganismen sowie eine Arbeit zum Einfluss künstlicher Emotionen auf Lernprozesse von Robotern.

Sonderpreise des Kultus- und des Wissenschaftsministeriums gingen an Gymnasiasten aus Dresden und Mittweida (Mittelsachsen) für eine Untersuchung zur Optimierung der Datenübertragung in Netzwerkservern und ein Multifunktionsgerät, das unter anderem die präzise Hängung von Bildern ermöglicht.