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Beweisaufnahme in Neonazi-Prozess

Dresden.. Im Prozess gegen einen ehemaligen Anführer der verbotenen rechtsextremen Skinheads Sächsischen Schweiz hat im Landgericht Dresden die Beweisaufnahme begonnen.

Zum Auftakt des zweiten Verhandlungstages gestern hörte die Staatsschutzkammer Aussagen zum Verlauf vorgehender Prozesse gegen die Organisation. In einem dieser Verfahren war der nun angeklagte 32-Jährige 2003 schon einmal verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm aktuell vor, die verbotenen Vereinigung auch danach weitergeführt zu haben.
Laut Anklage soll er von Juli 2003 bis September 2004 mindestens 20-mal an regelmäßigen Treffen der als kriminell verbotenen Vereinigung, den so genannten Donnerstagsgesprächen, teilgenommen haben. Ziel der Zusammenkünfte mit anderen zum Teil verurteilten ehemaligen Rädelsführern sei der Zusammenhalt der verbotenen Organisation gewesen. Dabei seien weitere kriminelle Handlungen geplant worden. (dpa/mb)