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Besucherrückgang im Dresdner Zoo

Trampeltier Wahida kuschelt mit Pfleger Sylvio Kunadt.
Trampeltier Wahida kuschelt mit Pfleger Sylvio Kunadt. FOTO: dpa
Dresden. Der Dresdner Zoo hat 2016 einen Besucherrückgang hinnehmen müssen. Mit exakt 796 857 Gästen kamen etwa sechs Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte der Zoo am Donnerstag zur Jahresinventur mit. dpa/uf

Mit der Besucherzahl sind Einnahmen von mehr als drei Millionen Euro verbunden. Rund 300 000 Euro gab der Zoo für Futter aus.

Für die großen und kleinen Tierfreunde sind aber die tierischen Neuheiten viel spannender: Die Inventur ergab rund 1600 Tiere in knapp 270 Arten. Mit Blick auf die Nachzuchten ist Zoodirektor Karl-Heinz Ukena vor allem auf ein Jungtier bei den Goldtakinen und Drillinge bei den Roten Pandas stolz. Bei den Neuzugängen konzentrierte sich der Zoo eher auf die Abteilung "klein und flink": So bezogen Mohrenmakis, Präriehunde, Baumstreifenhörnchen und Gundis ihr Domizil in Dresden - dem viertältesten deutschen Zoo mit Gründungsjahr 1861.

Auch ein Schweinshirsch und drei Nilgau-Antilopen kamen neu dazu. Der Zoo gab aber auch Tiere ab, darunter einen Orang-Utan und ein Trampeltier. Ukena und sein Team hoffen darauf, dass die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Vogelgrippe bald aufgehoben werden können. Denn schließlich wartet man auf Bruterfolge bei Flamingos, Geiern und den Rosapelikanen.