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| 03:05 Uhr

Behinderungen durch Streik im Nahverkehr

Die Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bleiben während des Warnstreiks auf dem Betriebshof Trachenberge.
Die Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bleiben während des Warnstreiks auf dem Betriebshof Trachenberge. FOTO: dpa
Dresden. Ein ganztägiger Warnstreik von Bus- und Straßenbahnfahrern hat am Montag das Leben in Dresden, Chemnitz und Zwickau erheblich beeinträchtigt. Da viele Menschen auf das Auto umstiegen, bildeten sich im Berufsverkehr teils lange Staus. dpa/uf

Wer sich keiner Fahrgemeinschaft anschließen konnte, machte sich per Fahrrad oder zu Fuß auf den Weg zur Arbeit oder in die Schule. Hintergrund des Warnstreiks sind die aus Sicht der Gewerkschaft verdi bisher ergebnislosen Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen um einen neuen Manteltarifvertrag für die etwa 3500 Beschäftigten kommunaler Nahverkehrsbetriebe. Dabei geht es um geringere Wochenarbeitszeiten, Urlaubsansprüche sowie höhere Zeitzuschläge.

Die Verhandlungen sollen am heutigen Dienstag in Dresden fortgesetzt werden. Die Arbeitgeber hatten den Warnstreik bereits im Vorfeld als unangemessen bezeichnet. Damit ignoriere die Gewerkschaft Angebote der Arbeitgeber aus der vergangenen vierten Verhandlungsrunde, sagte Cornelia Richter vom Kommunalen Arbeitgeberverband.

Nach Gewerkschaftsangaben hatten sich rund 3000 Beschäftigte an dem Warnstreik beteiligt.