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| 16:49 Uhr

Frontal-Zusammenstoß auf der B 6
Autofahrer verbrennt nach Crash mit Lkw

    Die Freiwilligen Wehren aus Kubschütz, Hochkirch und umliegenden Ortschaften sowie der Bautzener Berufsfeuerwehr löschten die Flammen und halfen bei Bergungs- und Aufräumarbeiten.
Die Freiwilligen Wehren aus Kubschütz, Hochkirch und umliegenden Ortschaften sowie der Bautzener Berufsfeuerwehr löschten die Flammen und halfen bei Bergungs- und Aufräumarbeiten. FOTO: Joerg Huettenhoelscher/Shutterst
Bautzen. Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist Mittwoch früh nach einem Frontal-Zusammenstoß verbrannt. Die Polizeidirektion sucht nun Zeugen des Unfalls.

Zwischen Kubschütz und Hochkirch sind Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr ein Pkw und ein Sattelzug frontal zusammengeprallt. Für den 30 jährigen Pkw-Fahrer kam jede Hilfe zu spät – er verbrannte in seinem Alfa Romeo, teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Da zum Unfall-Zeitpunkt zahlreiche Berufspendler und Lkw-Fahrer die Bundesstraße 6 befuhren, haben Zeugen das Geschehen möglicherweise beobachtet. Ihre Hinweise sind für die Ermittler von großer Bedeutung (Telefon 03591 367-0).

Der Crash ereignete sich bei Steindörfel ausgangs einer Kurve, die Ursache sei bislang völlig ungeklärt. Die Flammen des Pkw griffen schnell auf das Führerhaus des Sattelzuges über. Der 46-jährige Fernfahrer konnte sich der Polizei zufolge leicht verletzt ins Freie retten. Sanitäter brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Freiwilligen Wehren aus Kubschütz, Hochkirch und umliegenden Ortschaften sowie der Bautzener Berufsfeuerwehr löschten die Flammen. Gemeinsam mit Helfern des Technischen Hilfswerks unterstützten sie bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten. Polizisten informierten die im Stau stehenden Lkw-Fahrer und halfen ihnen, rückwärtsfahrend eine Möglichkeit zum Wenden anzusteuern.

Zur Unfallaufnahme und Spurensicherung blieb die Bundesstraße 6 bis in den Nachmittag hinein voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Ein Sachverständiger führte vor Ort seine gutachterlichen Untersuchungen. Kriminaltechniker suchten zudem nach Spuren an dem Leichnam, um die Identität des verstorbenen Mannes zu klären.

(red/SvD)