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| 01:02 Uhr

Ausstellung zum Heiligen Grab reist nach Berlin

Görlitz.. Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert seine Ausstellung „Lausitzer Jerusalem“ ab 10. Februar in Berlin.

In der sächsischen Vertretung beim Bund werde damit der Blick auf das 500-jährige Bestehen des Heiligen Grabes in der Neißestadt gelenkt, teilte das Museum gestern mit.
Die im September 2004 eröffnete Schau wurde bis zum vergangenen Sonntag in Görlitz gezeigt. Knapp 5000 Besucher sahen die Ausstellung, die nun bis 24. März in Berlin Geschichte, Bedeutung und Symbolkraft des religiösen Kulturdenkmals beleuchtet.
Die Nachbildung des Grabes von Jesu in Jerusalem entstand zwischen 1481 und 1504 in Görlitz. Georg Emmerich, Sohn des damals amtierenden Bürgermeisters, ließ die Anlage nach einer Pilgerreise ins Heilige Land bauen. Teilweise noch nie gezeigte Kostbarkeiten aus Görlitzer Beständen und Leihgaben aus verschiedenen Einrichtungen der Oberlausitz hat das Kulturhistorische Museum für die Schau zusammengestellt, unter anderem Handschriften Emmerichs, Kupferstiche von Dürer und Cranach, Landkarten, Wallfahrtsbeschreibungen und Atlanten.
Das 500-jährige Bestehen des Heiligen Grabes in Görlitz war im vergangenen Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen begangen worden. Im Gegensatz zu Anlagen an anderen Orten ist das Kulturdenkmal in der Neißestadt nicht in eine Kirche eingefügt. Es liegt eingebettet in einen ausgedehnten Landschaftspark. Auch der biblische Passionsweg lässt sich in Görlitz nachvollziehen. (ddp/mb)