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Anti-Terror-Einsatz der Polizei in Chemnitz

Wegen eines Terroralarms ist es am Montagabend zu einem Einsatz des sächsischen Landeskriminalamtes in Chemnitz gekommen.
Wegen eines Terroralarms ist es am Montagabend zu einem Einsatz des sächsischen Landeskriminalamtes in Chemnitz gekommen. FOTO: Harry Haertel (Haertelpress/dpa)
Chemnitz. Nach einem Terroreinsatz der Polizei in Chemnitz ermittelt dort die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe. Sie habe inzwischen die Pressearbeit übernommen, teilte ein Sprecher des sächsischen Landeskriminalamtes (LKA) am Montagabend in Dresden mit. dpa/roe

Medienberichten zufolge kam es gegen Montagabend in der Augustusburger Straße im Chemnitzer Stadtteil Gablenz zu dem Anti-Terror-Einsatz durch das LKA. Polizisten mit Atemschutzmasken und Maschinenpistolen hätten gegen Abend ein Wohnhaus gestürmt. Elite-Kräfte seien mit einem Spezialfahrzeug zur Terrorbekämpfung und einem Sprengstoff-Suchhund angerückt. Danach soll es einen weiteren Einsatz im Chemnitzer Wohngebiet Fritz Heckert gegeben haben. Bislang wurde lediglich bekannt, dass mindestens ein Verdächtiger in Gewahrsam genommen wurde. Ob ein Zusammenhang mit dem Fall „Al-Bakr“ vom vergangenen Oktober besteht, in dem die Bundesanwaltschaft wegen Terrorverdachts ermittelt, blieb unklar. Die Generalbundesanwaltschaft hat für Dienstag weitere Informationen zum Geschehen in Aussicht gestellt.