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Aktivistin Mensah-Schramm bleibt straffrei

Bautzen/Görlitz. Die Berliner Menschenrechtsaktivistin Irmela Mensah-Schramm wird nicht dafür bestraft, dass sie in Bautzen rechte Hassparolen mit Farbe übersprüht hat. Ein Verfahren gegen die 71-Jährige wurde eingestellt. dpa/roe

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz am Dienstag mitteilte, habe sich durch ihr Übersprühen der Naziparolen in einem Fußgängertunnel das Erscheinungsbild von Unterführung und Stromkasten nicht wesentlich verändert. Mensah-Schramm wurde durch das Entfernen rechtsextremer und rassistischer Aufkleber und Graffiti in ganz Deutschland bekannt. Als sie im November 2016 in Bautzen aktiv war, beobachtete dies ein Polizist. Die Beamten zeigten die Seniorin wegen Sachbeschädigung an. Mensah-Schramm reagierte mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn. Auch das Verfahren gegen den Beamten bleibe ohne Folgen, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft.