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| 20:04 Uhr

Statt Erneuerbarer Energien
AfD stellt sich für Lausitz Atomkraftwerk vor

 Ein Atomkraftwerk mitten in der Lausitz? Für die AfD durchaus vorstellbar. Symbolbild.
Ein Atomkraftwerk mitten in der Lausitz? Für die AfD durchaus vorstellbar. Symbolbild. FOTO: dpa / Hauke-Christian Dittrich
Niesky/Dresden. Ein Atomkaftwerk in der Lausitz? Wenn es nach der AfD geht, könnte das bald Realität sein.

Die AfD kann sich in der Lausitz ein Atomkraftwerk vorstellen. Darüber berichtete am Donnerstag das Nachrichtenportal Tag24.

„Ich persönlich hätte nichts gegen ein Atomkraftwerk in Sachsen, speziell in der Lausitz“, sagte Karin Wilke (66) von der AfD Sachsen Tag24. „Gerade vor dem Hintergrund der aufgeheizten Erneuerbare-Energie-Debatte.“ Das Reaktorunglück von Fukushima habe für viele Tabus gesorgt, obwohl nur ein Mensch an den Folgen der Strahlung gestorben sei, so die Politikerin, die wieder in den Landtag einziehen will.

Atomenergie ist Energie der Zukunft

Partei­freund Andreas Harlaß, der ebenfalls in Dresden Direktkandidat ist, habe die  Kernenergie laut des Nachrichtenportals als „Energie der Zukunft“ bezeichnet. Die AfD-Pläne ließen laut Tag24 Vertreter anderer Parteien die Köpfe schütteln.

Atomkraft? Nein, danke

„So ein absurder Mist“, urteilt Valentin Lippmann (28, Grüne), wie Wilke Direktkandidat im Wahlkreis Dresden 1. „Das ist so rückschrittlich. Ich sage nur: Atomkraft? Nein, danke!“ Die Linke im Landtag sprach von „verstrahltem Unfug“.

Frauke Petry für Atomkraft in der Lausitz

Mitte Juni 2019 äußerte bereits Frauke Petry (44), Die Blaue Partei, gegenüber Dresdner Neueste Nachrichten, die Absicht, ein Atomkraftwerk in der Lausitz bauen zu lassen. „Das wäre technologieorientierte Politik, die das Land und die Umwelt voranbringt“, teilte sie mit.