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| 01:00 Uhr

5840 Hektar Streuobstwiesen und weniger Steinkäuze

Dresden.. In Sachsen gibt es derzeit noch rund 5840 Hektar Streuobstwiesen. Sie gelten als ökologische Kleinode und stehen als gefährdete Biotope für viele Tiere und Pflanzen unter besonderem Schutz, wie das Umweltministerium gestern in Dresden mitteilte.

Sie dürfen nicht beeinträchtigt werden. Unter anderem dienen sie dem seltenen Steinkauz als Lebensraum.
Der Bestand der Eulenvögel habe in der Vergangenheit jedoch deutlich abgenommen, da unter anderem intensive Landnutzung durch den Menschen den Lebensraum des Tiers bedrohe. Den Angaben zufolge haben Streuobstwiesen heutzutage keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Sie wurden in der Vergangenheit vielfach durch Obstplantagen ersetzt oder als Bauland genutzt. Die noch vorhandenen Bäume seien zudem oft veraltet, da kaum neue gepflanzt würden.
Der vom Aussterben bedrohte Steinkauz gilt als ein typischer Bewohner von Streuobstwiesen. Er versteckt sich in alten, hohlen Bäumen und legt dort auch seine Eier ab. (ddp/mb)