Das Stauende des nun 30 Kilometer langen Staus auf der Autobahn 4 in Richtung Polen befindet sich nun zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost und Weißenberg. Die Polizei muss weiterhin immer wieder dafür sorgen, dass die Rettungsgasse im Stau frei bleibt.

Auffahrten Richtung Görlitz ab Hermsdorf gesperrt

Aufgrund des zu erwartenden Rückreiseverkehrs zum Wochenende rechnet die Polizei erneut mit einem hohen Verkehrsaufkommen im Laufe des Donnerstages. Aus diesem Grund bleiben alle Auffahrten auf die Autobahn 4 ab Hermsdorf bis Görlitz vorerst gesperrt.

In Richtung Görlitz ist auf der Autobahn ab der Anschlussstelle Hermsdorf die Geschwindigkeit auf 60 Kilometer pro Stunde herabgesetzt. Damit sollen Auffahrunfälle auf das Stauende verhindert werden. Außerdem ist dies notwendig um die Sicherheit der Einsatzkräfte auf der Autobahn zu gewährleisten. Da es immer wieder zur Missachtung des Tempolimits kommt, überprüft ein Messteam die Einhaltung.

Abfahren von der Autobahn 4 nur für Anwohner und Lieferfahrzeuge möglich

Die Polizei kontrolliert weiter die Fahrzeuge an den Abfahrten und lässt Anwohner sowie Lieferverkehr für die Landkreise Görlitz und Bautzen passieren. So lotsen Polizeikräfte weiterhin diese Fahrzeuge von der Autobahn.

Polizisten kontrollieren weiterhin fortlaufend die Staustrecke in Bezug auf Tiertransporter. Die Beamten auf der Autobahn lotsten sie aus dem Stau. Transporter mit dem Ziel Republik Polen werden direkt zur Grenze begleitet.

In Richtung Dresden kann erst ab der Anschlussstelle Kodersdorf auf die Autobahn 4 aufgefahren werden. Die Sperrung der Auffahrt Görlitz in Richtung Dresden war notwendig, da diese nur über eine gemeinsame Fahrbahn mit der Auffahrt in Richtung Grenze erreichbar und kein Wenden mehr möglich ist.

Autobahn 4 in Richtung Görlitz ab Dresden meiden

Trotz der Verringerung der Staulänge rät die Polizei bis auf Weiteres allen Verkehrsteilnehmern, die in Richtung Görlitz unterwegs sind, die Autobahn 4 ab Dresden zu meiden.