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196 000 Sachsen haben sich schon einmal für Job gedopt

Dresden. Laut einer Studie haben 196 000 Sachsen schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um im Job ihren Mann zu stehen und Stress zu begegnen. 36 000 Erwerbstätige betreiben zudem regelmäßig Hirndoping, wie aus dem DAK-Gesundheitsreport 2015 hervorgeht. dpa/uf

"Auch wenn Doping im Job noch kein Massenphänomen ist, sind diese Ergebnisse ein Alarmsignal", sagte Steffi Steinicke, Chefin der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) in Sachsen. "Nebenwirkungen und die Suchtgefahr des Hirndopings sind nicht zu unterschätzen." Deshalb müsse man über Wertvorstellungen und Fragen des Lebensstils diskutieren.

Die Studie informiert auch über Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen. Hier gab es 2014 einen Zuwachs von 22 Prozent. Seelenleiden waren damit die zweithäufigste Ursache für Fehltage im Land.

Insgesamt fiel der Krankenstand damit leicht auf 4,3 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt laut DAK bei 3,9 Prozent,