Für das bundesweit einmalige Projekt "Studienbeihilfe" kommen Studenten infrage, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind und das Physikum - in der Regel nach zwei Jahren des Studiums - bestanden haben.Für jeden künftigen sächsischen Hausarzt werden rund 20 000 Euro bereitgestellt: im ersten und zweiten Jahr der Förderung je 300 Euro im Monat, im dritten Jahr je 400 Euro und im vierten je 600 Euro. Im Gegenzug verpflichten sich die künftigen Mediziner vertraglich, nach Abschluss der Ausbildung in einem schlechtversorgten Gebiet zu arbeiten. Kann der Vertrag nicht erfüllt werden, muss das Geld zurückgezahlt werden.Insgesamt stehen für das von Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen und Sozialministerium entwickelte Projekt rund drei Millionen Euro zur Verfügung. dpa/ig