"Die Chinesen sehen im Umweltbereich zunehmend einen wichtigen Faktor. Ihnen ist klar, dass ihre Flüsse sauberer werden müssen, dass es mit der Luftverschmutzung so nicht mehr weitergeht und die belasteten Böden zu sanieren sind", sagte Schmidt. Das wiederum sei ein Thema, bei dem Sachsen viel zu bieten habe.

"In den gut 27 Jahren seit der Wende mussten wir genau diese Aufgaben erledigen", sagte der Minister. Inzwischen gebe es in dem Sektor viele kleine und mittelständische Firmen, die flexibel seien und technologisches Weltniveau verkörperten. Hinzu kämen wissenschaftliche Institute, die sich auf Umwelttechnologien konzen triert hätten, weil es Probleme in Sachsen zu lösen galt: "Jetzt kommen wir an den Punkt, an dem wir hier nicht mehr die großen Räder drehen müssen, sondern nur noch die Feinjustierung vorzunehmen haben. Mit unserem Know-how können wir nun in die Welt gehen und damit auch Wertschöpfung in Sachsen generieren."