Russland sei für Sachsen einer der dynamischsten Exportmärkte, sagte Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) gestern beim Industrietag Russland in Dresden. Dort berieten rund 500 Teilnehmer beider Länder über eine intensivere Zusammenarbeit. Schwerpunkte waren die Schlüsselbranchen Maschinen- und Anlagenbau, Energietechnik und Automobilindustrie sowie Forschungskooperationen. Zudem wurde die Gründung eines deutsch-russischen Kompetenzzentrums für Maschinenbau und Produktionstechnik in Russland beschlossen. Das rasante Wachstum der russischen Märkte bedeute auch eine Herausforderung für die Schlüsseltechnologien, so Jurk. "Die ungeheure Dynamik färbt auch auf Sachsen ab." Bei der Modernisierung der russischen Industrie seien auch sächsische Hersteller als Maschinenlieferanten gefragt.dpa/das