Der Algerier wurde von den französischen Behörden nach Abbüßung einer mehrjährigen Haftstrafe nach Sachsen überstellt, weil vor dem Verwaltungsgericht Dresden noch sein deutsches Asylverfahren anhängig ist. Aus Gründen der inneren Sicherheit unternehme der Freistaat aber alles, um Mechat nicht auf freien Fuß gelangen zu lassen, sagte ein Ministeriumssprecher gestern in Dresden. Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) betonte, man werde alles tun, damit von dem Mann keine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe.
Gleich drei ausländerrechtliche Verfahren seien angestrengt, um den Terroristen Mechat hinter Gittern zu halten. Langfristiges Ziel sei aber, den Mann in sein Heimatland abzuschieben, sagte der Sprecher. Nach seiner Landung in Leipzig am Donnerstag sei der 35-Jährige umgehend in Haft genommen worden, weil gegen ihn ein internationaler Haftbefehl algerischer Behörden vorliege. (ddp/mb)