Seinen Angaben zufolge besuchten 2002 etwa 1,8 Millionen Gästedie staatlichen Schlossbetriebe und damit 16 Prozent weniger alsim Jahr zuvor.

Erheblicher Besucherrückgang
Die Auswirkungen der Flut auf den sächsischen Tourismus zeigtsich nach seinen Worten besonders deutlich bei denVergleichszahlen zu den ersten sechs Mo- naten 2002, als mit rund937 700 verkauften Eintrittskarten sogar 3000 Besucher mehr indie königlichen Prachtbauten strömten als in der erstenJahreshäfte 2001. Dagegen waren es zwischen Juni und Dezember nurnach 835 000 Gäste, rund 29 Prozent weniger als imVergleichzeitraum des Vorjahres.
Um in der Besuchergunst wieder zu steigen und der Bilanz aus demTief zu verhelfen, sind rund 1600 Veranstaltungen geplant.Insbesondere setzt der Freistaat auf das restaurierte und jüngstwiedereröffnete Federzimmer im Schloss Moritzburg, auf dieSonderausstellung "Die Sächsiche Bastille" und das "GroßeBarockfest" auf der Festung Königstein sowie auf das"Weesensteiner Mittelalterfest".

Beachtliches Loch in Kassen gerissen
Das Hochwasser riss den Angaben zufolge ein beachtliches Loch indie Kassen der
21 staatlichen Schlossbetriebe. So sanken die Einnahmen um 1,5Millionen Euro. Die Bauschäden durch die Flut belaufen sich auf24,5 Millionen Euro. Zu ihrer Behebung sind bislang 3,8 MillionenEuro ausgegeben worden, weitere 11,3 Millionen Euro sind imHaushaltsjahr dafür vorgesehen. Bis Ende 2003 sollen nach denPlänen der Staatsregierung mindestens
62 Prozent der Schäden behoben sein. Am stärksten wüteten dieWassermassen in Dresden am Zwinger, an der Brühlschen Terrasseund im Großen Garten sowie in den Schloss- und ParkanlagenPillnitz und in Weesenstein. Daneben verwüstete die Flut Teiledes Klosters Altzella.