Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) kündigte für dieses Jahr zwei Foren an, auf denen diese Themen breit diskutiert werden sollen. Im Mai gehe es um Zuwanderung, Ende des Jahres dann um das Thema Familie und Beruf.

Zuvor hatte das sächsische Kabinett dem Fonds zur Entschädigung ehemaliger DDR-Heimkinder zugestimmt. Mit dem Beschluss wurde der Anteil Sachsens an dem Fonds in Höhe von knapp sechs Millionen Euro freigegeben, wie Sozialministerin Christine Clauß (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden mitteilte. Mit dem Geld wird unter anderem eine Anlauf- und Beratungsstelle eingerichtet, die der Kommunale Sozialverband Sachsen führen wird.

Die Anlaufstelle soll Clauß zufolge zum 1. Juli dieses Jahres öffnen. In welcher sächsischen Stadt sie eingerichtet werde, werde in den kommenden Wochen entschieden. Der Bund und die ostdeutschen Länder hatten Ende März die Einrichtung des 40-Millionen-Euro-Fonds beschlossen, der je zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert wird und eine Laufzeit von fünf Jahren hat.