Lydia Schubert, Expeditionsleiter Olaf Rieck und Carsten Schmidt erreichten als erste Alpinisten die Spitze des nahezu total vereisten 6677 Meter hohen "Num Ri" in der nepalesischen Khumbu-Region.
Den 7000er "Muztagh Ata" in der westchinesischen Privinz Xinjian am Rande der Wüste Takla Makan hatten acht Sachsen, darunter sechs Kameraden der Bergwacht-Bereitschaften Bautzen und Meißen, zum Ziel. Nach achtstündigem Aufstieg vom letzten Hochlager standen Madlen Kind und Teamchef Markus Walter auf der Spitze des "Vaters der Schneeberge" - wie der Berg auch heißt.
Die anderen Alpinisten blieben auf reichlich 7000 Metern im Tiefschnee stecken und mussten umkehren. Jedoch verbuchten fast alle einen persönlichen Höhenrekord. Das Gepäck der Teilnehmer war - für Bergtouren recht ungewöhnlich - von Kamelen ins 4400 Meter hoch gelegene Basislager transportiert worden.
Einen Gipfel-Erfolg auf dem südamerikanischen "Cerro Ojos del Salado" konnten die Magdeburger Heike und Holger Kloß sowie Stephan Grundmann in ihre Bergfahrtenbücher eintragen. Das Trio vom Alpinclub Sachsen legte bei seiner Anfahrt zum Berg die etwa 1100 Kilometer lange Strecke von Santiago de Chile bis kurz vor das Basislager per Fahrrad zurück und bewältigte dabei 13 000 Höhenmeter.
Der Chemnitzer Jörg Stingl - bislang einziger ostdeutscher Everest-Bezwinger - legte zwei weitere Abschnitte auf seinem Weg zu den "Seven Summits" zurück: Die sieben höchsten Berge aller Erdteile sind ein begehrtes Ziel von Alpinisten. Nach dem "Mount Everest" im vergangenen Jahr stand Stingl 2002 auf dem "Aconcagua" in Südamerika und auf Europas höchstem Berg, dem "Elbrus". Stingls nächste "Summits" sollen der "Kilimandscharo" in Afrika und der "Mount McKinley" in Nordamerika sein. (dpa/bra)