Mit 7,2 Millionen Übernachtungen verbuchte das Gastgewerbe ein Plus von 6,3 Prozent. Noch niemals seit der Wiedervereinigung konnte Sachsen in einem ersten Halbjahr so viele Gäste und Übernachtungen verzeichnen.
Damit hatte Sachsen zugleich unter den Flächenländern den stärksten Anstieg bei Ankünften und Übernachtungen. Vom Städtetourismus profitierte insbesondere Dresden mit mehr als 685 000 Besuchern. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 20 Prozent.
Vor dem Hintergrund des Streits um die Waldschlösschenbrücken und dem drohenden Verlust des Weltkulturerbe-Status' betonte Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD): "Dresden ist ein wahrer Magnet für Touristen aus aller Welt. Die Stadt sollte nichts tun, was ihrem Image als Kunst- und Kulturstadt schaden könnte." (dpa/mb)