Die Dokumentation soll die "Rote Liste" bedrohter Arten ergänzen.

"Die aufgeführten Arten zeigen, dass sich unsere beharrlichen Anstrengungen auszahlen und negative Trends umgekehrt werden können", erklärte Umweltminister Frank Kupfer (CDU) am Donnerstag bei der Vorstellung der Liste im Naturpark Dübener Heide. Die Weiße Liste enthält zunächst 23 Arten von der Flechte bis zum Wirbeltier.

So hat sich etwa die Zahl der Brutpaare bei Fischadlern und Kranichen seit den 1970er-Jahren verzehnfacht. Gleiches gilt für die Reviere der Biber. Wanderfalken galten hier in den 70ern als ausgestorben, heute leben hier wieder 30 Revierpaare. Die Bestände von Bachforellen oder der Libellenart Grüne Keiljungfer haben zugenommen, der Atlantische Lachs konnte wiederangesiedelt werden.