Bisher gab es etwa 140 große Baumaßnahmen. Hinzu kamen 770 kleinere Projekte, die jeweils weniger als vier Millionen Euro kosteten. „Der Aufhol- und Anpassungsprozess ist nahezu abgeschlossen, das Niveau der Versorgung wurde Schritt für Schritt an das der alten Bundesländer angepasst“ , sagte Ministeriumssprecher Jürgen Vogels. Mit 84 Millionen Euro war der Neubau des Meißner Krankenhauses das teuerste Vorhaben.
Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Leipzig wird heute das neue Frauen- und Kinderzentrum eröffnet. Der etwa 62 Millionen Euro teure Neubau sei nach dem Operativen Zentrum das zweite neu gebaute Klinikzentrum in Leipzig, teilte das Dresdner Wissenschaftsministerium gestern mit. Im Oktober 2008 soll dann auch das Gebäude des Zentrums für konservative Medizin bezugsfertig sein. Dort geht es um Behandlungen mit dem Ziel, schwerverletzte Körperteile zu erhalten.
Nach Angaben des Radiosenders laufen derzeit sieben Großprojekte im Kostenvolumen von etwa 80 Millionen Euro. Zudem wurde Mitte des Jahres der Bau von acht Einrichtungen freigegeben, dafür stehen etwa 125 Millionen Euro bereit. Sechs weitere Klinikbauten für etwa 56 Millionen Euro seien in Planung. Laut Ministerium gibt es in Sachsen 81 Krankenhäuser mit etwa 23 500 Betten sowie zwei Universitätskliniken mit rund 2500 Betten. (ddp/jt)